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Weltjugendtag

Was ist ein Weltjugendtag?

Bei einem Weltjugendtag ist auf besonders eindrucksvolle Weise die Weltkirche zu erleben. Alle zwei bis drei Jahre findet dieses einwöchige Treffen mit mehreren hunderttausend Jugendlichen aus aller Welt statt. Die letzten Weltjugendtage waren 2005 in Köln und 2008 in Sydney, 2011in Madrid und 2013 in Rio de Janeiro.

Einladender ist der Papst, der auch an den Weltjugendtagen teilnimmt. Die jungen Christen feiern bei den Gottesdiensten ihren Glauben, hören Bibel-Texte und sprechen darüber, erleben ein umfangreiches Kulturprogramm (Konzerte, Ausstellungen, Theatervorführungen) und knüpfen vielfältige neue interkulturelle Kontakte.

Alle friedlich gesinnten Jugendlichen der Welt sind eingeladen, am Weltjugendtag teilzunehmen: Jungen und Mädchen aller Religionen, die zusammen einige Tage des Gebetes, der Freude und der Solidarität verbringen möchten. Weltjugendtage sind die Chance, die Katholische Kirche als das kennenzulernen, was sie wirklich ist: die große Familie der Kinder Gottes, die mit der Jugend ihre Ziele, Anliegen, Schmerzen und Freuden teilt.


Wann ist der nächste Weltjugendtag?

Die nächste Weltjugendtag findet vom 22. Juli bis 27. Januar 2019 in Panama statt.


 

Was war beim letzten Weltjugendtag 2016 in Krakau (Polen) so los?

  • Fahrt der Erfurter Bistumsgruppe vom 20. Juli bis 1. August 2016

  


Was war beim letzten Weltjugendtag 2013 in Rio de Janeiro (Brasilien) so los?

Fahrt der Erfurter Bistumsgruppe
vom 14. Juli bis 3. August 2013

 

 

 

 

"DAS LEBEN FINDET AUF DER STRASSE STATT"

(Ein Bericht von Pfr. Timo Gothe - Rio de Janeiro, den 28. Juli)

Die Verlegung der Abschlussveranstaltungen nach mehreren Tagen Regen an die Copacabana erweist sich als Fügung und Segen. Der ganze Strand ist ein Meer aus Schlafsäcken; die Strandpromenade, auf der vor Stunden das Papamobil vorbeifuhr, auch. Der Wind hat sich gelegt, im Nachprogramm spielten brasilianische Bands, bei manchen Songs wurde an vielen Orten zugleich Samba getanzt. Um Mitternacht hielten die Brüder von Taizé noch ein Nachtgebet, die Menge wurde merklich ruhiger oder summte die eingängigen Melodien mit.

Am Morgen noch hatten wir uns mit einem Gottesdienst und einer langen Gebetszeit auf den Tag, den Weg, die Vigil und die Nacht geistlich eingestimmt. Einige sind anschließend zum Strand und hielten - zwar weit weg von der Bühne, aber mit gutem Blick auf eine große Leinwand - einen Flecken für die Gruppe frei. Andere machten sich auf, die Verpflegungskits zu besorgen, haben über Stunden dabei zugebracht und stießen gegen 19.00 Uhr zum Rest der Gruppe, die sie wie Helden empfing.

An einem Strand fuhr der Papst an jedem relativ nah vorbei und dann begann gegen 20.00 Uhr die Vigil, die in der ganzen Art und Weise ergreifend war. Die Copacabana verharrte ein paar Minuten in andächtiger Stille, selbst die fliegenden Händler respektierten den Moment, nur Meeresrauschen begleitete die Anbetung. In seiner Predigt griff Papst Franziskus das Bild vom Campus auf: man kann dort säen, man kann dort trainieren, man kann dort aufbauen. Immer wieder fragte er die Jugendlichen direkt und ließ die Kernpunkte wiederholen: Gebet, Sakramente, Nächstenliebe. Mit Blick auf die Hotelpromenade und die Unruhen der letzten Wochen in Brasilien bekommt eine Aufforderung von Papst Franziskus eine aktuelle politische Komponente: "Ihr Jugendlichen, runter vom Balkon! Das Leben findet auf der Straße statt. Baut mit an einer menschlicheren Zukunft!"


IN DER NACHBARSCHAFT RONALDOS - ABER VIEL REGEN IN RIO

(Ein Bericht von Pfr. Timo Gothe - Rio de Janeiro, den 26. Juli)

Nach einer intensiven Woche voller Begegnungen und viel Sommer im Nordosten Brasiliens sind die nun 49 Thüringer Pilger in Rio eingetroffen. In einer Pfarrgemeinde von Rio teilte man uns mit, dass es jeweils eine Schule für die Frauen und eine für die Männer gibt. Mit uns sind Gruppen aus Sachsen, Hamburg, Essen und vom Niederrhein untergebracht. 12 Personen teilen sich einen Klassenraum, im Schulhof steht ein Toiletten- und Duschkontainer. Wir sind in Barra de Tijuca untergekommen, einem Vorort von Rio, wo angeblich auch Ronaldo sich niedergelassen hat. Doch was nutzt ein Quartier zwei Minuten vom Strand entfernt, wenn mit einem Mal das Wetter umgeschlagen ist? Es regnet den zweiten Tag in Folge und die Temperaturen erreichen gerade mal noch 15 Grad. Zum Glück hat Clara Pistner, die die vom katholischen Krankenhaus Erfurt gespendete Reiseapotheke betreut, aber bisher noch nicht allzuviel zu tun bekommen.

Vormittags wird jeweils thematisch über das Motto "Geht und macht zu Jüngern alle Völker" gearbeitet. Die Stimmung bei diesen Katechesen ist richtig gut. Zusammen mit Dresdnern, einer großen Gruppe aus der Steiermark, Hamburgern ein paar übrig gebliebenen Kölnern ist aus einem Schulhof durch Tribünenteile eine kleine Arena geworden, in der Weihbischof König beispielsweise über Glaubensweitergabe, Sendung, Auftrag und Mission gesprochen hat. Dass heut endlich mal wieder die Sonne scheint und die 20 Grad überschritten sind, tut sein Übriges. Am Nachmittag machen sich die Jugendlichen immer auf den Weg in die Stadt oder zur Copacabana, wo im Sand und mit Meeresrauschen die nächsten Tage große Gottesdienste stattfinden werden. Kurzfristig mussten nämlich die Weltjugendtags-Organisatoren die Abschlussgottesdienste an diesem Wochenende auf die Copacabana verlegen. Der vorgesehene Platz in Guaratiba war aufgrund der heftigen Regenfälle nicht mehr nutzbar. Dadurch müssen aber nun ganz neue Dinge binnen Stunden geklärt werden, überall laufen die Drähte heiß.

Seit Mittwoch gilt auch: Top, die Wette gilt! Der Schlüsselanhänger mit der Erfurter Dom Silhouette ist in einer Geocachingdose Rios ausgesetzt worden und soll nun bis Weihnachten zurück nach Erfurt finden.


TAGE DER BEGEGNUNG IM BISTUM CAICO

(Ein Bericht von Pfr. Timo Gothe - Florania, den 20. Juli)

Stefan, Lucio und ich fahren viel durchs Land. Wir wollen möglichst viele unserer Jugendlichen besuchen, wollen hören und erleben, wie es ihnen ergeht. Wir haben in 3 Tagen 800 km zurückgelegt, zumeist in hohem Tempo, denn die Straßen sind breit und das Verkehrsaufkommen außerhalb der Ortschaften gering. Dabei bekommen wir, das ist uns nach den Begegnungen schnell deutlich geworden, immer nur einen kleinen Eindruck von den Erlebnissen unserer Gruppe, einiges möchte ich wiedergeben.

Viele Teilnehmer haben Schulen besucht. David berichtete, wie ihm ein Schulchor von 200 Kindern zum Geburtstag ein Ständchen gesungen hat. Mit Max, Christiane, Dominik und Anne besuchten wir eine Schule in einem Bergdorf. Der Weg dorthin ist eine Sandpiste, nicht umsonst landeten Max und Christiane auf der offenen Pritsche eines Pickup (Foto). Das Dorf mit neuer Schule, Kirche und festen Häusern selber ist erst 12 Jahre alt, die Infrastruktur ist in den letzten Jahren im ländlichen Raum Brasiliens ausgebaut worden. Nach einer ausführlichen Begrüßung durch den Schulleiter tanzten die Schüler Geschichten von Liebenden, die sich nicht finden, von Eifersucht und Happy End. Wir waren beeindruckt von den farbenfrohen, aufwendigen Kostümen, von den Choreografien und der Ausdauer, die die Schüler bei der Hitze bewiesen.

In mehreren Orten sind wir Deutschen nicht nur Gäste, sondern Missionare. In kleinen Teams mit brasilianischen Begleitern besuchen sie Familien, beten mit ihnen, segnen mit Weihwasser die Wohnung oder lassen einen Aufkleber da. Johannes und Paul waren in Caico zu Krankenbesuchen unterwegs und hörten mehrfach die Bitte: "Nehmt unser Anliegen mit nach Rio, tragt unsere Krankheit zu Papst Franziskus!"

Ich hab den Eindruck, wir sind nie pünktlich aber immer rechtzeitig. Als eine Hl. Messe um 19.30 Uhr beginnen sollte, nahmen Lucio und ich um 19.10 Uhr in der Nachbarschaft noch eine Einladung zum Abendessen an. So kamen wir eben erst 20 Uhr zur Kapelle, die bis auf den letzten Platz voll war. Eine Gruppe hatte mit Lobpreisliedern die Gemeinde eingestimmt und die Messe begann, dem Eindruck nach, für keinen zu spät. Auf dem Weg zu einem Dekanatstreffen in Carnauba dos Dantas machte Lucio mit uns noch einen Abstecher zu seinem Eltern. Die Mutter zeigte mir stolz das Foto der Primiz vor 8 Jahren, auf dem Lucio umringt von seinen Eltern mit seinen 14 Geschwistern zu sehen ist. Dass ausgerechnet in dieser Viertelstunde ein Postexpress vor der Tür hielt und den am Flughafen verschollenen Koffer mit den Trikots vorbeibrachte, konnten alle Beteiligten nur mit "Providentia, Providentia" quittieren. Das Dekanatstreffen hatte dann auch ohne uns schon begonnen. Wir trafen dort in einer vollen Kirche ca. 20 Teilnehmer unserer Gruppe und kamen rechtzeitig zum Friedensgruß, bei dem wir in überrascht erfreute Gesichter schauten: "Wo kommt ihr denn her?"

In Caico besuchten wir spontan ein Klarissenkloster. Die Schwestern lassen sich auch aus ihrer Siesta klingeln, begrüßten uns mit einem Lied und vergewisserten uns ihres Gebetes für den Weltjugendtag. Dass das Gespräch durchs Gitter stattfand, hatte ich nach einem Besuch von Klarissen letztes Jahr in Assisi nicht anders erwartet - die Herzlichkeit der Begegnung litt darunter keineswegs.

Es gibt in fast allen Orten ein ausgedrucktes Programm, das wir einmal sogar wie eine Speisekarte auf dem Tisch vorfanden - doch was ist gedrucktes Papier schon wert? Im Grunde ändert sich alles an jedem Tag. Das ist für viele nicht einfach: Auf was soll ich mich am Morgen einstellen? Was soll ich mitnehmen? Ach so, es gibt noch eine Einladung, wusste ich gar nicht! Auch die Verständigung ist wirklich eine Herausforderung. Und dass die Häuser immer voller Menschen sind, man uns beim reichhaltigen Essen stets zuschaut ... wie definiert der Brasilianer eigentlich Privatsphäre?

Lucio hatte eine Beerdigung in Jardim de Piranhas angenommen. Wir trafen dort auf Annemarie und Franziska, die uns erzählten, dass sie bei ihren Besuchen auch in einem Haus waren, wo eine Verstorbene aufgebahrt war. Im Requiem war es tatsächlich etwas irritierend, nicht auf ein Altarkreuz, sondern auf den Sarg mit einer Glasscheibe, der das Gesicht freigibt, zu blicken. Knapp 200 Leute waren gekommen. Die Musik kam von einer Combo, deren Musik so gleichmäßig seicht ist, dass sie mich permanent an La Paloma erinnerte. Am Ende der Messe hielten zwei Frauen der Gemeinde jeweils eine Rede auf den Verstorbenen. Die Angehörigen waren zu Tränen gerührt und ich dachte so bei mir: Keine schlechte Idee! Kennen doch Nachbarn oder weitere Verwandte einen verstorbenen Menschen oft besser als der Priester.

Im Anschluss an die Messe lernten wir zwei Brüder kennen, die auf vielen Festen mit Akkordeon und Elektrosounds PartyMusik machen und uns jeweils eine CD schenkten. Da der Platz in den Autos nicht ausreichte, beschlossen "Banda E2", Annemarie und Franziska heim zu fahren. Ach ja: der Band-Name leitet sich übrigens von U2 ab. Wenn das nichts ist ...!

Am Freitagmorgen war ein Kreuzweg zum Heiligtum auf einen Berg in der Nähe von Florania angesetzt. Im Programm stand: 4 Uhr in der Früh. Wir meinten im ersten Moment, dass da ein Druckfehler vorliegen müsste, dem war aber nicht so. Als wir kurz nach halb fünf eintrafen, waren schon ein paar Unverwüstliche da, auch ein Auto mit vielen Boxen auf dem Dach. Bis um 5 Uhr stießen noch andere dazu. Wir hörten, dass einige schon um 2 Uhr aufgestanden sind. Schließlich waren wir an die 70 Beter. Die Temperaturen sind zu dieser Zeit sehr angenehm, es läuft und betet sich gut den Berg hoch. Die Gemeinden wechselten sich ab, ein Holzkreuz von Station zu Station zu tragen. Für einen Sonnenaufgang oben waren wir dann doch zu spät dran, aber um halb acht war es schon so heiß, dass wir froh waren, den Berg wieder verlassen zu können. Das ganze Pfarrhaus in Florania legte sich für ein paar Stunden in Hängematten oder Betten ...


ANKUNFT UNSERER WELTJUGENTAGSGRUPPE IN BRASILIEN

(Ein Bericht von Pfr. Timo Gothe - 17. Juli)

Die Flüge sind so weit gut überstanden. 12 Stunden bis Rio, dann in São Paulo noch ein paar Stunden gewartet, danach 3 Stunden in den Norden Brasiliens nach Natal. Wir werden dort herzlich empfangen, doch ein Gepäckstück fehlt, ausgerechnet die Tasche mit den T-Shirts des DFB. Man will sich kümmern, mal sehn ob sie noch eintreffen in den nächsten Tagen.

Wir steigen 15.00 Uhr in zwei moderne Reisebusse und treten eine dreistündige Fahrt ins Bistum Caico an. Es ist die erste Gelegenheit, Padre Lucio zu treffen und nach einem genaueren Programm für die Tage zu fragen. Er kann es uns nicht sagen – denn jeder hat ein anderes Programm, aber was er weiß, verrät er scheibchenweise: es gibt ein Willkommensfest, zu dem natürlich eine Heilige Messe gehört, und danach werden die Gäste aufs ganze Bistum verteilt.

Wir ahnten nicht, wie das konkret aussehen kann: Man begrüßt uns mit Transparenten, auf denen einzelne Teilnehmer unserer Gruppe herzlich willkommen geheißen werden. Jeder von uns muss ständig für Gruppenfotos mit Brasilianern herhalten – doch die Dröhnung oder Krönung ist der Partytruck. Ein Laster voll mit Boxen; oben eine Plattform, auf der eine Band spielt, uns der Gouverneur begrüßt und später unser Fahne mit durch die Stadt fährt. Irgendwann setzt sich der Zug in Bewegung, es wird ein einstündiger Weg durch die Stadt, der einer Mischung aus Prozession und Sambaparty gleicht. Schweißgebadet findet die Gruppe vor der Kirche Platz. Dort hat man Plätze für uns reserviert und Podeste errichtet. Was folgt, ist ein kleines Bistumsfest. Der Diözesanadministrator feiert die Messe, zu der aus jeder der 23 Gemeinden Gläubige und der Pfarrer gekommen sind. Vom Partybus spielt nun die Band die Messbegleitung. Vier Kameras übertragen den Gottesdienst als Livestream ins Internet – all das, weil 69 schon ziemlich müde Pilger zum WJT eingetroffen sind. Ich sehe von der Altarinsel aus in Gesichter mit grossen Augenringen. Der eine oder andere ist auch während der Predigt eingeschlafen – ich kann es keinem verdenken.

Das Bistum scheint mächtig stolz zu sein, uns begrüßen zu dürfen. Verstehen kann man das nur, wenn man bedenkt, dass der WJT im wesentlichen im Grosßraum Rio de Janeiro stattfindet und im ganzen Nordosten nur zwei Bistümer überhaupt Gäste begrüßen dürfen. Und eines davon ist eben Caico mit uns als einziger Gruppe. Wir sollten im Vorfeld angeben, wer denn mit wem in eine Gastfamilie geht. Wir hatten immer darauf gedrungen, dass - bei den wenig Portugiesischkenntnissen - wenigstens zwei sich gegenseitig helfen und eben auch mal mit seinesgleichen ein Wörtchen wechseln können. Schon während unserer Prozession werde ich gefragt: “Ich sehe meinen Namen gar nicht auf dem Transparent, bin ich ich gar nicht mit Anne in einem Quartier!” Doch, beschwichtige ich, alle Namen haben halt nicht drauf gepasst! Nach dem Gottesdienst dann die Gewissheit: Unsere Teilnehmer werden einzeln aufgerufen, werden mit ihrem Gepäck aus der Kirche kommend von kreischenden Jugendlichen wie Popstars auf einem Laufsteg in Empfang genommen und erfahren, dass sie immer einzeln in Gastfamilien untergebracht werden. Es gab halt so viele, die sich gemeldet haben, dass die Pfarrer entschieden haben: Wir verteilen die Gäste auf möglichst viele Familien. Manche schlucken bei der Vorstellung, aber ändern lässt sich nun nichts mehr daran.

Gegen 22.00 Uhr machen auch Pfr. Stephan Hansch und ich uns mit Lucio auf den Weg in die Pfarrei nach Florenia, wo wir mit Feuerwerk, einem Abendessen, einer offiziellen Begrüßung durch den Bürgermeister und einem kleinen Abendgebet in der Kirche willkommen geheißen werden. Max, Anne, Christiane und Dominik sind da auch noch bei uns, werden später aber weitergefahren. Um 0.15 Uhr Ortszeit (in Deutschland ist es 5.15 Uhr) - nach 39 Stunden Reisezeit - packe ich meinen Koffer aus und falle ins Bett. 5 Minuten später weiß mein Fuß: Eine Mücke hat zugestochen.


Aussendungsfeier am 14. Juli im Erfurter Dom

Weihbischof Hauke entsandte am 14. Juli im Erfurter Dom die 45 Jugendlichen und jungen Erwachsenen der Erfurter Bistumsgruppe zum Weltjugendtag nach Rio de Jainero. In einem Gottesdienst mit den Freunden und Familienangehörigen der WJT-Teilnehmer spendete der Weihbischof jedem Pilger persönlich den Segen. Da Hauke selbst in einigen Tagen nach Rio de Janeiro fliegen wird, bekam er symbolisch sein Pilger-T-Shirt überreicht.

 


Allgemeine Informationen zur Pilgerfahrt

Bei Rio de Janeiro denken viele vor allem an Karneval und Sportbegeisterte freuen sich auf die Fußball-WM oder Olympia in den kommenden Jahren. Doch schon in diesem Sommer steht die brasilianische Metropole für ein globales Großereignis. Am kommenden Sonntag (14. Juli) wird Diözesanadministrator Weihbischof Reinhard Hauke fünfundvierzig Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus dem Bistum Erfurt seinen Reisesegen mit auf den Flug nach Brasilien geben. Im Nordosten des Landes verbringen sie zunächst eine Woche gemeinsam mit einheimischen Jugendlichen. Vom 23. bis 28. Juli sind sie dann beim offiziellen Programm des XXVIII. Weltjugendtag der Katholischen Kirche in Rio de Janeiro dabei. Insgesamt werden dazu mehrere hunderttausend Teilnehmer erwartet. Sie erleben an der Copacabana ein abwechslungsreiches Programm mit Gottesdiensten, Musik, Glaubensgespräche sowie spontane Begegnungen mit Jugendlichen aus aller Welt. Höhepunkt ist der Abschlussgottesdienst mit Papst Franziskus am 28. Juli auf einem 3,5 Millionen Quadratmeter großen Gelände im westlichen Stadtteil Guaratiba.

Die Mitglieder der Pilgergruppe kommen aus verschieden Städten und Regionen Thüringens (u.a. Erfurt, Jena, Apolda, Sonneberg, Gotha, Mühlhausen und Landkreis Eichsfeld). Bereits am kommenden Sonntag findet um 14.45 Uhr im Hohen Chor des Erfurter Domes ein Aussendungsgottesdienst statt. Diözesanadministrator Weihbischof Dr. Reinhard Hauke wird den Jugendlichen und jungen Erwachsenen dabei den Reisesegen mit auf den Weg geben. Eine Woche später reist er ihnen dann hinterher, um selbst am Weltjugendtag in Rio teilzunehmen.

„Ich freue mich auf die Begegnung mit Papst Franziskus und bin gespannt, was für eine Botschaft er uns bereithält. Und zwischen Strand und Gotteshaus bin ich neugierig darauf, das brasilianische Temperament zu erleben“, erzählt der Erfurter Diözesanjugendpfarrer Timo Gothe voller Vorfreude. Er leitet die Thüringer Pilgergruppe, die in der ersten Woche zunächst in der Diözese Caico im Nordosten Brasiliens zu Gast sein wird. Währenddessen sind die Jugendlichen in brasilianischen Familien untergebracht, um so das Leben und die Kultur des Landes besser kennen zu lernen.

Am 22. Juli fliegen sie dann zum offiziellen Weltjugendtag nach Rio de Janeiro. Unter dem Motto „Geht zu allen Völkern, und macht alle Menschen zu meinen Jüngern (Mt 28,19) werden sie an den entsprechenden Großveranstaltungen, den Gesprächsrunden mit Bischöfen und dem täglichen Jugendfestival teilnehmen. Nach dem Abschlussgottesdienst mit Papst Franziskus am 28. Juli ist noch ein kleines touristisches Programm mit Christusstatue, Zuckerhut, Copacabana und Capo Frio geplant, bevor die jungen Christen dann spät abends am 3. August zurück in Erfurt erwartet werden.

Die Thüringer Pilgergruppe freut sich über eine vielfältige Unterstützung ihrer Reise zum Weltjugendtag. So werden die Jugendlichen über 50 Nationalmannschafts-Trikots im Gepäck haben, die der DFB auf Anfrage einer Teilnehmerin gesponsert hat. Diese werden als Gastgeschenke während der ersten Woche in Caico überreicht. Des weiteren stellt das Katholische Krankenhaus Erfurt den Teilnehmern kostenlos eine kleine Reiseapotheke zur Verfügung. Finanziell wird die Pilgerfahrt unterstützt vom Bonifatiuswerk der Deutschen Katholiken und vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Die Fahrt unserer Bistumsgruppe zum Weltjugendtag nach Rio de Janeiro wird gefördert durch das Bonifatiuswerk der Deutschen Katholiken.

Aktuelle Termin-Hinweise

24. November bis 26. November
"Your song - Mal(e) anders" - Vol. 2
01. Dezember bis 03. Dezember
KSG-Wochenende
01. Dezember bis 03. Dezember
"Es wird Zeit"

längerfristig:


Online-Fragebogen zur
Jugendsynode 2018

 
     


Ministrantenwallfahrt
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Weltjugendtag
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