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Arbeitsergebnisse

Forum für Haupt- und Ehrenamtliche in der Jugendarbeit (12. Februar 2011) "SEXualität in der Jugendarbeit"

Am 12. Februar 2011 hatte der BDKJ im Bistum Erfurt eingeladen zum Forum
„SEXualität im Jugendalter: Erfahrungen ermöglichen, Erfahrungen schützen!“
Dreißig in der Kinder- und Jugendarbeit Engagierte kamen in die Erfurter Bildungsstätte „St. Martin“, um Erfahrungen auszutauschen und Anregungen zu entwickeln.

 

Thesen aus dem Impulsreferat:

(Tobias Kube, Jugendbildungsreferent)

  • Kinder und Jugendliche lernen gerne und viel, vor allem wenn’s gut gemacht ist, spielerisch zum Beispiel. Sexualität ist Lernen - lebenslang - und spielerisch möglich, ja sogar nötig.
  • Jedes Spiel braucht eine gute Anleitung, eine guten Spielleitung: die Verantwortlichen - Gruppenleiter oder Referenten. Auch sie haben den Auftrag, Sexualität lernen zu ermöglichen, sprich: Lernfelder zu eröffnen, in denen Sexualität „zur Sprache“ kommt - im wörtlichen aber auch im übertragenen Sinn von Erleben - spielerisch zum Beispiel.
  • Spielräume: unsere Gesellschaft ... lehrt Sexualität als „Etwas“, das losgelöst von Liebe existiert, den Sexpartner zum Lustobjekt degradiert, zum Sexwettbewerb motiviert, jederzeit konsumierbar zur Verfügung steht.
  • Kinder und Jugendliche haben ein Problem: Sie wissen nicht, wo und mit wem ihnen eine emotionale wertebildende Auseinandersetzung möglich ist, Sexualität lernen ermöglicht wird.

Impulsreferat

 

Workshop: Erklären und Aufklären

(Maria Zucht, Referentin MfM-Projekt)

  • Erwachsene wissen nur bedingt, wie Mädchen und Jungen ihre körperlichen Veränderungen erleben, können aber die Veränderungen erklären
  • Kindern und Jugendliche sollen lernen, ihren eigenen Körper wertzuschätzen - Grundvoraussetzung für einen verantwortungsvollen Umgang mit Sexualität
  • Präventionsarbeit erfolgt nach der Maxime: „Was ich schätze, kann ich schützen“ durch erlebnisorientierte Mitmachangebote mit allen Sinnen für Mädchen: „Die Zyklusshow - Geheimcode meines Körpers“, für Jungen: „Agenten auf dem Weg“
  • Elemente aus den Angeboten werden vorgestellt und ausprobiert ... und dabei manch Wissensdefizit festgestellt
  • Projektinfos siehe www.mfm-projekt.de (Präsentation unter Menü Informationsmaterial) konkrete Projektanfragen im Bistum Erfurt über: Matthias Hülfenhaus: mhuelfenhaus@bistum-erfurt.de

Präsentation

 

Workshop: Belehren oder Beraten

(Cornelia Nacke, Beratungsdienst der Caritas)

  • Das Tätigkeitsfeld der Schwangerschafts(konflikt)beratung umfasst einerseits gemeinsame Lösungsversuche in akuten Konflikt- bzw. Krisensituationen, andererseits aber auch präventive Angebote der sexuellen Aufklärung
  • Grundentscheidend: sich erinnernd in die eigene Situation bzw. das eigene Denken als 13-16Jährige hinein fühlen, um sich der Situation bzw. des Denkens der heute 13-16Jährigen bewusst zu werden und dessen, was für sie wirklich interessant und hilfreich ist
  • Gefahrenpotential: Kinder und Jugendliche werden in ihrem Sexualverhalten erwachsenensexualisiert bewertet, pädagogisiert oder normiert
  • personale Kompetenz: Möglichkeiten der sexuellen Entwicklung aufzeigen und nutzen, dabei Chancen und Grenzen bzgl. Arbeitsfeld oder Person berücksichtigen

Präsentation

 

Workshop: Helfen statt Schweigen

(Stefan Heinemann, KSJD der Villa Lampe)

  • Prävention verhindert nicht ggf. notwendige Intervention bei vermuteter, drohender oder bekannter sexueller Gewalt auch - sogar gerade - in „gutem Hause“
  • Es braucht eine generelle Sensibilität, offene Augen, die Situationen wahrnehmen und einschätzen können
  • Die Ambivalenz der Gefühle des Gewalterleidenden erschwert es, angebotene Hilfe - auch strafrechtliche - zu nutzen
  • Rache-, Mitleids- u.ä. Gefühle des Helfenden, helfen dem Opfer nicht
  • Von Gruppenleitern wird couragiertem Handeln gegen sexuelle Gewalt erwartet, bei Unsicherheit der Handlungserfordernisse oder Umgangsmöglichkeiten ist das Know How der KJSD-Fachkräfte zu nutzen, statt den Retter zu „spielen“
  • Mitverantwortliche in der Kinder- und Jugendarbeit müssen eine klare, transparente Position bzgl. Sexualität, Grenzverletzung, sexueller Gewalt authentisch vorleben;
  • einen eigenen Standpunkt beziehen zu Themen die Sexualität betreffen, um handlungsfähig zu sein

Feedback der Teilnehmer

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